 |
 |
Facility
Management
Eine Immobilie wird geplant, gebaut, ausgestattet,
betrieben, vermietet, verkauft, umgebaut, umgewidmet
und letztendlich abgerissen und ordnungsgemäß
entsorgt. Meist steht sie nicht allein, sondern teilt
sich Areale mit anderen Immobilien, ist mit ihnen
verbunden, vernetzt, ja arbeitsteilig von ihnen abhängig.
Verschiedenste Nutzungsarten kommen vor und können
sich ändern, vom Wohnhaus über Bürogebäude,
Klinik, Heizkraftwerk und Kfz-Montagehalle bis zu
Flughafen oder Schiffswerft.
Eines haben alle diese Liegenschaften (facilities)
gemeinsam: Stets kommt es zu einem komplexen Neben-
und Miteinander verschiedener „Gewerke“,
d.h. Fachgebiete (Architektur, Elektro, Trinkwasser,
Abwasser, IT-Infrastruktur, Bewirtschaftung usw.).
Diese Gewerke variieren zudem stark je nach Art der
Immobilie, von denen jede ihre ganz spezifischen Anforderungen
mitbringt.
Die Stimmigkeit und wechselseitige Vereinbarkeit aller
Gewerke muss über den gesamten Lebenszyklus jeder
Immobilie unter Berücksichtigung ihrer spezifischen
Anforderungen gewährleistet, verwaltet und dokumentiert
werden.
Dies ist die vornehmste Aufgabe modernen Facility
Managements.
Die Dreidimensionalität der Immobilien, die zahlreichen,
komplexen Gewerke sowie die Mobilität moderner
Gebäudebewirtschaftung erzwingen eine flexible
und vielschichtige grafische Darstellung, die nur
mit den Mitteln des Computer-Aided Design (CAD) rationell
zu bewältigen ist.
Die Forderung nach Konsistenz und zukunftssicherer
Speicherung der oft riesigen Datenmengen und ihrer
höchst komplexen Strukturen verlangt außerdem
nach einer leistungsstarken Datenbank und deren perfekter
Zusammenarbeit mit den grafischen Werkzeugen.
Im Idealfall bietet daher ein modernes Facility-Management-System
eine Kombination aus komfortablen CAD-Benutzeroberflächen
und optimal synchronisierter Datenbankanbindung.
|